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Ein erster Batrep aus meiner Regie

Ich habe in der Vergangenheit schon gefühlte 100 Anläufe genommen und schon so manches mal die Kamera beim Spielen mitlaufen lassen. Immer kam irgendwas dazwischen und es wurden nie brauchbare Batreps draus. Jetzt ist es endlich vollbracht und das erste Batrep aus meiner Regie ist fertig. Es ist ein Kampf mit 1850 Punkten: meine Eldar gegen das Imperium von Metty.

 

Flugbases mit Magneten

Nun gibt es Warhammer und 40K schon so unglaublich lange und doch ist es bis heute schlichtweg eine Seuche, Flugmodelle auf ihre Flugbases zu stecken. Ich weiß nicht, ob das allen so geht, oder ob nur ich das Problem habe, aber über Generationen von “Weiterentwicklungen” an den Flugbases hat sich das Problem nur verändert, wurde aber nie gelöst.

Da wäre zunächst die Grundfrage: “to glue, or not to glue”… ich habe beides probiert und beides ist keine Lösung. Klebt man die Nippeldinger von den Flugbases (ab hier Nupsis genannt) ein, dann brechen sie insbesondere bei den alten Modellen 100%ig beim nächsten Transport ab. Dann ist der Nupsi weg und die Base passt nicht mehr. Also kann man sie danach stumpf ankleben, aber dann kann man sich auch sicher sein, dass sie alle Nase lang abgeht.

Das bringt uns zum Problem des Designs, sowohl beim Stecken als auch beim Kleben: Die Nupsis brechen einfach viel zu leicht ab. Von der ersten Generation, bei der der Nupsi noch mickrig klein war, wurden immer wieder neue Konzepte vorgestellt, die alle nicht besser waren. Ich erinnere mich zum Beispiel noch an Flugbases mit einem Kugelkopf, auf die man eine art Klips-Kopf aufgesetzt hat, auf dem dann wieder ein Nupsi für das Loch im Modell drauf war. Gedacht war es wohl so, dass man den Klips-Kopf ans Modell klebt und die Base beim Transport abnehmen kann … ein Klips-Verschluss… bei transparentem Kunststoff … der Nupsi hielt zwar, der Klips-Kopf aber nicht. Und wie die ganz neuen sich auf Dauer machen würden, will ich einfach nicht mehr ausprobieren.

Lange Rede, kurzer Sinn: Es muss doch besser gehen. Ich habe im Netz schon so manchen Ansatz zu magnetisierten Flugbases gesehen und genau das wollte ich auch haben. Also habe ich mich dran gesetzt und meine eigene Lösung basierend auf den Lösungen und Ideen von anderen Bastlern aus dem Netz umgesetzt. Ich habe ein paar Fotos dabei gemacht und kann daher ein kleines Tutorial für interessierte zum Nachbasteln anbieten:

Das ganze beginnt damit, dass man sich bei eBay oder so 5mm starke Acryl-Stangen besorgt. In meinem Fall sind die einen Meter lang und haben praktisch fast nix gekostet. Außerdem braucht man natürlich Magnete. In meinem Fall habe ich für Jetbikes und co auf 3mm durchmessende und 2mm dicke Neodym-Magnete zurückgegriffen. Ich habe auch Eldar-Panzer magnetisiert, wobei ich dann 5×3 mm genommen habe für ein bisschen mehr power.

Um die Bases zu bauen müssen die Füße der mitgelieferten Flugbases zunächst in der Mitte auf 5mm aufgebohrt werden, schließlich soll unsere Acryl-Stange das gesamte Nupsi-Problem mit einem Schlag aus der Welt schaffen. Desweiteren werden von der Meterware angemessene Stückchen abgeschnitten. Ich habe nach einigem Rumprobieren einen Dremel mit einer Trennscheibe als bestes Werkzeug dafür empfunden.

Um die Magnete nachher gut befestigen zu können, wird in die flache Oberseite der Stange ein Loch gebohrt. Ich nutze wie gesagt 3mm Magnete, habe also daher 3,5mm Löcher gebohrt um ein bisschen Spiel zu haben. 3,5mm in die Fläche eines 5mm Rundmaterials zu bohren ist nichts für schwache nerven =) … aber mit ein bisschen probieren und nach einigen Fehlversuchen ging es ganz gut.

In die Löcher werden dann die Magnete eingeklebt. Es empfiehlt sich, die Polarisierung gleich zu machen, dann kann man später jede Base an jedem Bike nutzen. An den Bikes selbst lässt sich der Magnet wunderbar an der Unterseite ankleben. Ich habe versucht ein bisschen in den Längen der Stäbe und im Winkel der angeklebten Magnete an den Jetbikes zu variieren um ein Bild von dynamischen Flugmanövern zu bekommen. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. 

In meinem speziellen Fall habe ich auch die Bewaffnung noch magnetisiert. Dabei habe ich die Polung der Magnete genau entgegengesetzt gemacht. Unter dem Bike sind also zwar zwei Magnete recht nah beieinander, aber nur an einen passt die Base und nur an den anderen die Waffe.

Ich hoffe diese Ideen ersparen dem einen oder anderen viel Nupsi-Stress und wünsche viel Spaß beim Nachbasteln oder beim Weiterentwickeln der Idee.

 

Eldar Wraithguard zweiter Trupp

Es war höchste Zeit, dass ich einen zweiten Trupp Wraithguard in meine Eldar-Sammlung einbaue. Die Jungs mit ihren Warpsensen haben mir schon so oft das Spiel gerettet und mit dem neuen Codex Craftsworlds sind sie noch mal besser geworden. Ich dachte eigentlich, dass ich meinen ersten Trupp längst hier gepostet hätte. Scheint aber nicht der Fall zu sein. Das muss ich dringend nachholen, da die ersten 5 Mann magnetisierte Arme haben und das hier sicher den einen oder anderen Bastler mit ruhigen Händen interessieren könnte (die Bohrungen sind nix für schwache Nerven =) ) …

Diesmal habe ich mir die extra Arbeit gespart, weil ich sie praktisch immer mit den Flamern spiele und deshalb keinen zweiten magnetisierten Trupp gebraucht habe. Das Farbschema stand schon fest, lediglich das Stoffstück zwischen den Beinen definiert den neuen Trupp durch eine andere Farbe.

Ich habe sie stückweise zusammengebaut um sie möglichst optimal mit der Airbrush bemalen zu können. Da ich im Moment eine neue Eldar Turnierliste in Farbe bringe, muss es schnell gehen und daher war das der beste Weg. Hier die Eindrücke vom Bauen und Bemalen:

Es geht weiter mit den Eldar

Nachdem ich jetzt einige Zeit in meine Blood Angels investiert habe, ist es mal wieder an der zeit, ein bisschen an der Eldar-Armee zu arbeiten. Der neue Codex macht den Einsatz der Viper unumgänglich. Das neue Konzept zur Erstellung eines AOP erfordert ein HQ-Kontingent und in jedem der drei möglichen Kontingente kommt mindestens eine Viper vor. Ich habe bisher keine besessen und daher war der erste Schritt logischerweise diese Lücke zu füllen. Ich habe aus den alten Beständen von Chris schnell zwei beschaffen können (danke noch mal an der Stelle) und habe diese auf die Schnelle in Farbe getaucht. Zum Einsatz kamen außerdem neue Schablonen, die ich vor einiger Zeit aus England besorgt habe. Hier mal ein erstes Bild von den Vipern auf der Werkbank:

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