Category Archives: Sonstiges

Saarcon 2015

Es ist endlich so weit, die inoffizielle Sommerpause geht zu Ende. Nach viel zu langer Stille werde ich in den kommenden Wochen wieder intensiver bloggen und einiges neues zeigen. Jetzt, wo die viel zu heiße Jahreszeit sich dem Ende nähert, beginnt die Hobbyzeit und dies mit einem völlig neuen Hobby-Arbeitsplatz im Keller (dazu in Kürze mehr).

Wie könnte die Jahreszeit besser beginnen als mit einer großartigen Ankündigung … nach dem gewaltigen Erfolg vom letzten Jahr darf ich offiziell die Saarcon 5 ankündigen. Mit dem bewährten Orga-Team vom letzten Jahr werden wir auch dieses Jahr wieder einiges auf die Beine stellen. Insbesondere wird auch wieder ein großer Teil der Con über den Livesteream auf Twitch zu verfolgen sein. Ich hoffe wir sehen uns dort =)

 

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Imperial Knights House Hawkshroud

Es ist eindeutig an der Zeit, ein Projekt von vor einigen Monaten vorzustellen. Ich hatte schon eine ganze Weile zweimal den Bausatz zum Ritter rumstehen und konnte mich die ganze Zeit nicht dazu durchringen, die beiden mal aufzubauen. Als ich angefangen habe die Modelle für den Adeptus Mechanicus aufzubauen und zu bemalen, war ich noch sicher, dass die beiden im Farbschema eines Mechanicum nahen Hauses bemalt werden und das Herz dieser Mechanicum (imperialen) Armee bilden. Dann kam alles anders, weil GW sich entschieden hat, meinem Lieblingschapter, also den Blood Angels, einen neuen Codex zu spendieren. Zu diesem Zeitpunkt war entschieden, dass ich das Admech-Projekt ein bisschen auf Eis legen werde und mich auf die Blood Angels konzentrieren werde. Was läge also näher als die Ritter im Farbschema des Hauses Hawkshroud anzumalen (Nachbarplanet von Baal). Gelb hab ich auch noch nicht in der Sammlung, also war die Entscheidung gefallen.

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Im Netz hatte ich Videos von Leuten gesehen, die LEDs in den Ritter eingebaut hatten, also wollte ich das auch. Nach einigen Recherchen bin ich dann auf ein schicksalhaftes Video gestoßen. Ganz neutral und unspektakulär zeigt jemand eine Schaltung mit LEDs in unterschiedlichen Farben, die von einem Chip gesteuert flackern und leuchten. Zwei für die Augen, einige für die Waffen, ein paar für die Rückenmodule usw. usw. Leider gab es in dem Video absolut null Infos, wie er das umgesetzt hatte und ich dachte mir nur: Das brauchst Du auch!….

Ich habe also angefangen, mich schlau zu machen, wie man sowas umsetzen kann und bin in der Arduino-Community gelandet. Eine völlig neue Welt für mich. Zwar habe ich schon viel Elektronik gebastelt (besonders als Kind), ich habe aber nie die Verbindung mit dem Rechner und das Programmieren von Chips im Blick gehabt.

Ich besorgte mir also einen Arduino Uno, einige Steckbrettchen, LEDs, Kabel usw. und nicht zuletzt einen Chip. Attiny45 sollte es werden. Mit Engelsgedult und nach Aneignung der Programmiersprache, die der Arduino verwendet (klingt spektakulärer als es ist, die Sprache ist ziemlich simpel) war ich dann so weit. Die Schaltung erlaubte folgende Funktionen:

  • Die Augen-LEDs faden an und aus (Zielsuche).
  • Nach einer zufälligen Zahl von “Suchdurchläufen” schalten die Augen auf Dauerlicht (Zielaufschaltung) und die LED in der Waffe blitzt auf.
  • Ebenfalls zufällig entscheidet das Programm, ob die Rückenmodule angehen sollen und wenn ja flackern diese LEDs für einige Sekunden.

Außerdem sollten natürlich alle wichtigen Teile am Ritter magnetisiert sein. Ich entschied also, dass die Waffe austauschbar sein musste und dass die Maske vor dem Kopf magnetisch abnehmbar sein musste.

Ich werde an anderer Stelle noch einmal ein ausführliches Tutorial machen, wie ich das genau aufgebaut habe, welche Elektronik ich genau wie verschaltet habe und wie man den Arduino nutzt um einen Attiny45 zu programmieren. Hier erstmal ein Showcase der beiden fertigen Ritter und ein kleines Video mit der LED-Technik in action.

 

 

Erste Sondierung und Erkundungsmission

Auf dem Transportdeck war alles vorbereitet. Die Truppen, die ihm für diese Mission zur Verfügung standen waren bunt gemischt aus verschiedenen Kompanien. Als Captain Rufus das Deck betrat meldeten alle Truppen nacheinander ihre Einsatzbereitschaft. Er hatte taktische Trupps aus der zweiten Kompanie zugeteilt bekommen. Verdiente Marines, die zum Teil schon an der Seite von Commander Dante im zweiten Krieg um Armageddon zur Unterstützung von Kommissar Yarrick gegen die Orks gekämpft hatten. Bruder Melcher Karyptius war ebenfalls anwesend und meldete die Einsatzbereitschaft – nein eher den Einsatzhunger der Brüder in der Death Company. Falls es nötig sein sollte, Planeten direkt zu stürmen, waren ihm noch Truppen aus der 8. Kompanie zugeteilt worden. Auch diese Truppen meldeten Bereitschaft.

Techmarines und Servitoren nahmen letzte Vorbereitungen an den Fahrzeugen und Drop pods vor. Der altehrwürdige Landraider Crusader Valtoron war Teil der Mission und sollte auf den Erkundungsfahrten Schutz vor allen noch so gefährlichen Kontakten bieten.

Captain Rufus war zufrieden mit den Vorbereitungen. Über das Comm nahm er Kontakt zum Flottenoffizier Ragat auf der Brücke auf. “Status der Operation?” funkte er knapp. “Die Mining Einheit ist abgesetzt Captain, wir sind bei 90%” erwiderte Ragat durch das Comm. Im heads up display seines bionischen Auges erschien ein halb transparentes Bild einer Mining Einheit auf der Planetenoberfläche. Die abgeworfenen Container verbanden sich selbstständig zu einer Basisstation für die Planetensondierung. Die Bilder im Display zeigten, wie Servitoren, Servoschädel und Mining-Roboter aus den Containern auf die Planetenoberfläche strömten. Nicht mehr lange, dann würde die Entnahme der Proben beginnen.

“Transorbitalsprung zum benachbarten Planeten EB A004 vorbereiten, wenn die Operation abgeschlossen ist, geht es los.” befahl Captain Rufus. “Aye!”  erwiederte Ragat. Es war an der Zeit, sich im Sektor umzusehen.

Heerschau pt. 6 – Kriegspriesterin

Den Anfang meiner Warhammer Fantasy Armee habe ich ja, wie schon damals geschrieben, im Rahmen eines Projekt 500 in Dragonlord Games in Saarbrücken gemacht. Meine ersten 500 Punkte wurden von einem Kriegspriester angeführt. Auf der Suche nach einem passenden Modell bin ich über die Modelle aus meiner Mordheim Sigmaritenschwestern-Bande gestolpert. Ich habe mich also entschieden, alle Kriegspriester und Erzlektoren meiner Armee als Schwestern von der Schwesternschaft des Sigmar darzustellen. Als Anfang habe ich diese Kriegspriesterin zu Fuß bemalt, die inzwischen auch einige Schlachten gesehen hat. Sie steht noch nicht auf einer Kork-Base, hat aber ebenfalls das Herbst-Thema auf der Base, das ich in einem früheren Post beschrieben habe. Im Vordergrund kann man die Birkensamen sehen, die den Eindruck von Herbstlaub vermitteln sollen.

Ich finde noch immer, dass die Kriegspriester in der imperialen Armee außerordentlich stark sind, bin aber auch immer noch dran, die Balance mit der Magie in meiner Armee zu finden. Die Buffs durch die Priester sind wirklich stark, sie kosten aber auch wertvolle Magiewürfel, wenn man mal schlechtere Magiephasen hat. In meiner momentanen Armee spiele ich wieder den Kriegsaltar (kommt in einem späteren Post) und spiele nur einen Stufe 2 Magier. Alles andere hat letztlich dazu geführt, dass ich meine starke Magie auf bspw. einem stufe 4 Metall Magier oder eben die Buffs der Priester nie zusammen im gleichen Spielzug nutzen konnte.

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FARK 2014

Es ist zwar schon einige Wochen her, aber ich will trotzdem noch einen kleinen Post zur Fark 2014 nachreichen (http://fark-messe.de/). Wirklich beeindruckend, was die Organisatoren da in Illingen inzwischen auf die Beine stellen.

Schon im letzten Jahr war ich begeistert von den Endzeit-Autos am Eingang und den vielen Steampunkern. In diesem Jahr war es aber noch einmal um ein vielfaches besser. Das gewaltige Endzeit-Lager, die Steampunk-Halle und die vielen Künstler und Händler rund um Rollenspiel und Cosplay haben die FARK zu einem eindrucksvollen Gesamtpaket gemacht. Ich werde ganz sicher im nächsten Jahr wieder dabei sein und um einen Eindruck zu vermitteln, habe ich ein paar Bilder gemacht, die aber bei weitem nicht alle Facetten zeigen können.

Wer es nicht geschafft hat, dabei zu sein, sollte sich dringend für das kommende Jahr den Termin vormerken.