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Es geht weiter mit den Eldar

Nachdem ich jetzt einige Zeit in meine Blood Angels investiert habe, ist es mal wieder an der zeit, ein bisschen an der Eldar-Armee zu arbeiten. Der neue Codex macht den Einsatz der Viper unumgänglich. Das neue Konzept zur Erstellung eines AOP erfordert ein HQ-Kontingent und in jedem der drei möglichen Kontingente kommt mindestens eine Viper vor. Ich habe bisher keine besessen und daher war der erste Schritt logischerweise diese Lücke zu füllen. Ich habe aus den alten Beständen von Chris schnell zwei beschaffen können (danke noch mal an der Stelle) und habe diese auf die Schnelle in Farbe getaucht. Zum Einsatz kamen außerdem neue Schablonen, die ich vor einiger Zeit aus England besorgt habe. Hier mal ein erstes Bild von den Vipern auf der Werkbank:

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Entstehung der Chicken-Knights

Wie versprochen habe ich von den Demigreifenrittern in der Entstehung einige Bilder gemacht und versuche mich in diesem Post an einem kleinen Tutorial.

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Ich habe mich entschieden, sechs Demigreifenreiter auf einmal aufzubauen und zu bemalen. sechs ist zwar sicherlich nicht dir optimale Einheitengröße für Chicken-Knights, insbesondere für wirklich große Spiele denke ich aber, dass es gut ist, auf die 6 in einer Einheit zurückgreifen zu können. Es sollten als einmal volles Kommando mit Standarte, Musiker und Champion werden und drei normale Ritter.

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Um die Teile der einzelnen Ritter nicht durcheinander zu bringen habe ich alle Teile eines Ritters in ein Schälchen getan, nachdem ich die ausgelöst und gesäubert hatte. Die Beschriftung hat mir später geholfen, zuzuordnen, welches Schälchen zu welchem Modell gehört. Dieses System habe ich in der Form das erste mal verwendet, ich kann aber schon jetzt vorweg nehmen, es hat sich später deutlich bezahlt gemacht.

Als einen der ersten Schritte habe ich die Bases strukturiert. Ich habe mit Weißleim gearbeitet, der eine ganze Weile zum Durchtrocknen braucht, danach kam eine Schicht braun, dann ein Grün, dann ein helles Beige, dann kam Flock und die Blätter für das Herbst-Schema. Für beides musste der Sekundenkleber komplett abbinden, dann mussten die Blätter bemalt werden usw. usw. … man sieht schon in den Bases steckt ein Haufen Arbeit, die sich wunderbar mit dem Bemalen der Miniaturen parallelisieren lässt, wenn man früh genug anfängt. Also Bekleben der Bases mit Sand und Geröll als einer der ersten Schritte. Zum Basen benutze ich die Box, die man in den Bildern sehen kann. Darin befindet sich getrocknete Blumenerde, einiges an kleinen Wurzeln, feiner Sand, ein Deko-Granulat, usw. usw. … insgesamt also ein bunter Mix an Texturen.

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Im nächsten Schritt habe ich Teile der Miniaturen zusammengebaut. Ich habe mich bewusst dagegen entschieden, die Modelle komplett zusammenzubauen, um möglichst viel bei der Bemalung mit dem Airbrush machen zu können. Ich habe mich entschieden die Körper der Demigreifen zusammenzukleben, die Köpfe zwar auch zusammenzubauen, aber Köpfe und Körper noch getrennt zu lassen. Die Reiter habe ich bis auf Kopf und Arme zusammengebaut und auf einen Korken gepinnt. Pro Modell ergab das also den zusammengebauten Körper, einen Korken mit dem Ritter, einen Korken mit dem Kopf, einen Korken mit dem Kopf des Demigreifen und eine Hand voll Kleinteile wie Arme / Lanzen / etc.

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Leider passen die Körper der Demigreifen nicht 100% zusammen, also musste ein bisschen Milliput herhalten um die Flächen insbesondere am Sattel einigermaßen glatt zu bekommen. Die Füße an die Beine zu kleben war auch ein ziemliches Gefrickel und ich bin mir bis heute nicht sicher, ob ich nicht den einen oder anderen letztlich verwechselt habe. Auch hier Milliput in die Lücken und keiner merkts, wenn’s bemalt ist =)

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Als das bei allen zufriedenstellend aussah ging es ans Grundieren. Ich habe zunächst die Greifen und alles auf den Korken mit Callejo grey primer gesprüht. Die Kleinteile habe ich noch ausgelassen, dazu später mehr. An dem Punkt ging es dann auch noch einmal ein bisschen vor und zurück. Mit dem Primer waren die Lücken doch besser sichtbar als gedacht, also noch mal Milliput drauf, nochmal basen usw. bis alles ok aussah. Das ganze wie gesagt wieder für 6 Modelle. Man hätte sie sicher auch einfach so lassen können und bemalen, eine saubere Arbeit am Anfang zahlt sich aber erfahrungsgemäß im späteren Verlauf dann aus.

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Dann kam endlich Farbe ins Spiel. Ich wollte nicht, dass die Demigreifen nachher alle gleich aussehen, also habe ich mich für leicht unterschiedliche Töne für die Fell- / Hautfarbe entschieden. bei allen Tönen gab es einen Grundton, einen Ton für die Schatten und einen Ton für die Highlights. Die Rüstungsteile wurden dabei einfach mit übersprüht, da sie eh später noch bemalt werden sollten, war das egal. Die Köpfe bekamen Grundfarben in Grauschattierungen, nicht zuletzt um sich von den warmen Farben der Hauttöne gut abzuheben.

Beim Bemalen der Sonnenritter habe ich einige Recherchen zur Farbgebung von Pferden betrieben und dabei festgestellt, dass sie selten einen einzelnen Farbton auf dem ganzen Köroper haben. Oft sind sie hell und an den Fesseln bspw. dunkel oder umgekehrt. Um die Demis interessanter zu machen, habe ich das Konzept übertragen und die Pranken farblich vom Fell abgesetzt. Auch hier habe ich mich an verschiedenen Kontrastkonzepten versucht. Hell/Dunkel und Kalt/Warm insbesondere.

Als die Farbschattierungen ok aussahen bekam das ganze Modell eine ordentliche Schickt Klarlack um die Oilwash vorzubereiten.

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Bei der Oil-Wash kam eine Mischung aus schwarz und Braun zum Einsatz. Ich fand, dass die Braun am ehesten mit den Farbtönen der verschiedenen Hautfarben harmonierte und die Schwarz sollte für dunklere Akzente sorgen. Angemischt mit Terpentinersatz, rauf aufs Modell und trocknen lassen. Hier gilt die Devise viel hilft viel (man sieht’s am vertropften Untergrund). Die Modelle werden im Anschluss mit einem in Terpentinersatz getränkten Wattestäbchen gereinigt. Dabei kann man dann die ganze Sauerei, die man beim Washen auf der Miniatur hinterlassen hat, wieder weg machen.

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Nach dem Säubern der Oil-Wash war es an der Zeit, die Rüstung in Angriff zu nehmen. Wie schon oben beschrieben war es erklärtes Ziel, möglichst viel an der Miniatur mit dem Airbrush zu machen. Um nicht die bisherige Arbeit wieder zu versauen musste ich aufwändig maskieren. Ich habe Tape, Pattafix und Silikonknete verwendet um ein sauberes Masking hinzubekommen. Die Übergänge an der Rüstung waren dabei nicht so wichtig, da sie am Ende golden sein sollten und die Metallfarben mit ihrer starken Deckkraft auch schlampige Kanten ausgleichen können.

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Für die Rüstung habe ich lange hin und her überlegt und zwischen rot und blau geschwankt. In den Heraldik-Quellen von Games Workshop ist keine ausführliche Information zu den Demigreifen-Orden zu finden, also ging es nach Geschmack. Da ein großer Teil der Armee schon Rottöne enthält und ich insgesamt auf ein farbenreiches Gesamtbild hinaus will, habe ich mich für blau entschieden. Als schnelle Methode für Schattierung und sanfte Übergänge habe ich schwarz grundiert, mit Grautönen zenitales Licht erzeugt, mit weiß ein finales Highlight gesetzt und dann mit der Ghost Tint von Badger den Farbton angelegt.

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Beim Anlegen der Farbe bin ich mit der Ghost Tint ein bisschen zu ungeduldig gewesen und habe einen Teil der Schattierung wieder verloren durch zu intensives Blau. Auf dem Endergebnis nicht tragisch, aber was gelernt für das nächste mal. Die Tints trocknen glänzend ab, also war die nächste Schicht eine ordentliche Lackierung mit Mattlack.

Wie das immer so ist, wenn ich mir vornehme ausführliche Tutorials zu machen, an irgendeinem Punkt kommt dann plötzlich ein Spieltermin auf, an dem das Modell zum Einsatz kommen soll und es muss schnell fertig werden … man kennt das ja. Was bleibt auf der Strecke? Klar, die Fotos. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt habe ich keine weiteren Fotos auf dem Rechner, die das Bemalen der Ritter und der Lanzen genauer zeigen würde. Ich muss noch mal auf die Kamera schauen, ob ich noch welche habe, wenn nicht muss ich mit ein paar Detailfotos der fertigen Modelle noch zu ende erklären.

Kurz zusammengefasst kam reichlich Gold auf die Ritter, die Lanzen wurden knochenfarben grundiert, ein dünner Streifen Tape spiralförmig darum gelegt und das ganze blau übersprüht. Die Fahnen sind mit Schrift-Andeutungen aufgepeppt und die Modelle letztlich komplett zusammengebaut.

Die Bases wurden mit einem rötlichen Braun grundiert, dann kam ein focused drybrushing mit einem natürlichen Grünton und ein leichtes drybrushing mit einem hellen Beigeton. Die Bases wurden mit statischem Gras geflockt und es wurden Birkensamen als Blätter aufgeklebt. Die Blätter sind mit Rot-, Gelb- und Grüntönen in Wet in Wet Technik bemalt.

Was ich noch habe ist das letzte WIP Bild vom Handy, da bekommt man schon einen gewissen Eindruck.

Detailfotos der fertigen Modelle folgen, wenn ich die komplette Armeeschau fotografiere.
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Vielen Dank fürs Lesen und viel Spaß mit dem Tutorial.