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Flugbases mit Magneten

Nun gibt es Warhammer und 40K schon so unglaublich lange und doch ist es bis heute schlichtweg eine Seuche, Flugmodelle auf ihre Flugbases zu stecken. Ich weiß nicht, ob das allen so geht, oder ob nur ich das Problem habe, aber über Generationen von “Weiterentwicklungen” an den Flugbases hat sich das Problem nur verändert, wurde aber nie gelöst.

Da wäre zunächst die Grundfrage: “to glue, or not to glue”… ich habe beides probiert und beides ist keine Lösung. Klebt man die Nippeldinger von den Flugbases (ab hier Nupsis genannt) ein, dann brechen sie insbesondere bei den alten Modellen 100%ig beim nächsten Transport ab. Dann ist der Nupsi weg und die Base passt nicht mehr. Also kann man sie danach stumpf ankleben, aber dann kann man sich auch sicher sein, dass sie alle Nase lang abgeht.

Das bringt uns zum Problem des Designs, sowohl beim Stecken als auch beim Kleben: Die Nupsis brechen einfach viel zu leicht ab. Von der ersten Generation, bei der der Nupsi noch mickrig klein war, wurden immer wieder neue Konzepte vorgestellt, die alle nicht besser waren. Ich erinnere mich zum Beispiel noch an Flugbases mit einem Kugelkopf, auf die man eine art Klips-Kopf aufgesetzt hat, auf dem dann wieder ein Nupsi für das Loch im Modell drauf war. Gedacht war es wohl so, dass man den Klips-Kopf ans Modell klebt und die Base beim Transport abnehmen kann … ein Klips-Verschluss… bei transparentem Kunststoff … der Nupsi hielt zwar, der Klips-Kopf aber nicht. Und wie die ganz neuen sich auf Dauer machen würden, will ich einfach nicht mehr ausprobieren.

Lange Rede, kurzer Sinn: Es muss doch besser gehen. Ich habe im Netz schon so manchen Ansatz zu magnetisierten Flugbases gesehen und genau das wollte ich auch haben. Also habe ich mich dran gesetzt und meine eigene Lösung basierend auf den Lösungen und Ideen von anderen Bastlern aus dem Netz umgesetzt. Ich habe ein paar Fotos dabei gemacht und kann daher ein kleines Tutorial für interessierte zum Nachbasteln anbieten:

Das ganze beginnt damit, dass man sich bei eBay oder so 5mm starke Acryl-Stangen besorgt. In meinem Fall sind die einen Meter lang und haben praktisch fast nix gekostet. Außerdem braucht man natürlich Magnete. In meinem Fall habe ich für Jetbikes und co auf 3mm durchmessende und 2mm dicke Neodym-Magnete zurückgegriffen. Ich habe auch Eldar-Panzer magnetisiert, wobei ich dann 5×3 mm genommen habe für ein bisschen mehr power.

Um die Bases zu bauen müssen die Füße der mitgelieferten Flugbases zunächst in der Mitte auf 5mm aufgebohrt werden, schließlich soll unsere Acryl-Stange das gesamte Nupsi-Problem mit einem Schlag aus der Welt schaffen. Desweiteren werden von der Meterware angemessene Stückchen abgeschnitten. Ich habe nach einigem Rumprobieren einen Dremel mit einer Trennscheibe als bestes Werkzeug dafür empfunden.

Um die Magnete nachher gut befestigen zu können, wird in die flache Oberseite der Stange ein Loch gebohrt. Ich nutze wie gesagt 3mm Magnete, habe also daher 3,5mm Löcher gebohrt um ein bisschen Spiel zu haben. 3,5mm in die Fläche eines 5mm Rundmaterials zu bohren ist nichts für schwache nerven =) … aber mit ein bisschen probieren und nach einigen Fehlversuchen ging es ganz gut.

In die Löcher werden dann die Magnete eingeklebt. Es empfiehlt sich, die Polarisierung gleich zu machen, dann kann man später jede Base an jedem Bike nutzen. An den Bikes selbst lässt sich der Magnet wunderbar an der Unterseite ankleben. Ich habe versucht ein bisschen in den Längen der Stäbe und im Winkel der angeklebten Magnete an den Jetbikes zu variieren um ein Bild von dynamischen Flugmanövern zu bekommen. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. 

In meinem speziellen Fall habe ich auch die Bewaffnung noch magnetisiert. Dabei habe ich die Polung der Magnete genau entgegengesetzt gemacht. Unter dem Bike sind also zwar zwei Magnete recht nah beieinander, aber nur an einen passt die Base und nur an den anderen die Waffe.

Ich hoffe diese Ideen ersparen dem einen oder anderen viel Nupsi-Stress und wünsche viel Spaß beim Nachbasteln oder beim Weiterentwickeln der Idee.

 

Das Papamobil geht in die Montage

Für Sigmar!!

In diesem Sinne war es höchste Zeit, der Armee einen Kriegsaltar des Sigmar hinzuzufügen. Wie immer ist es unter erheblichem Zeitdruck geschehen, weil ich ihn in einem Spiel einsetzen wollte um nicht mit einer leeren Base proxen zu müssen. Hier ein paar Eindrücke vom WIP, auch für den Kriegsaltar (der inzwischen fast fertig ist) kommen in Kürze bessere Fotos mit mehr Details.

Ein schickes Gimmick ist, dass die Erzlektorin, die in einem der Bilder zu sehen ist, auf einem Magnet anstatt einer Base steht und dass unter der Standplatte des Streitwagens ebenfalls ein Magnet versteckt ist. So kann man den Charakter entfernen, wenn die Erzlektorin im Kampf fällt und man kann den Streitwagen auch mit Volkmar besetzen, wenn man mit besonderen Charaktermodellen spielen möchte.

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Zunächst habe ich die Grundteile des Streitwagens, die Pferde und die Greifen-Statue aus den Gussrahmen gelöst und entgratet.

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Ich habe mich entschieden, den Altar in “Vallejo Grey Primer” zu grundieren, damit das Rot letztlich besser zur Geltung kommt.

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Den Greifen habe ich mit einer Grundschicht von “Vallejo Liquid Gold”  “old gold” bemalt. Die Grundierung spielt bei der Verwendung dieser Farben praktisch keine Rolle, weil die Metallfarben extrem gut decken. Wichtig ist nur, dass eine saubere Grundierung in irgendeiner Farbe vorliegt, damit die Metallfarbe ebenmäßig und sauber trocknen kann.

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Als roten Grundton habe ich mich für “red” von “Vallejo Model Color” entschieden. Der Rotton ist nicht zu bunt und gibt eine schöne Ausgangsfarbe für die folgenden Arbeiten. Da meine Imperiums-Armee zwar sehr farbenfroh, aber im allgemeinen unbunt daher kommt, war das die Rot meiner Wahl.

 

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Da die Pferde viel Rossharnisch tragen und nur unten die Beine rausschauen um ihnen ein bisschen Pferdefarben zu verpassen habe ich mich dafür entschieden, einen Farbwechsel auf die Beine zu bringen, um ihnen wenigstens einen etwas interessanteren Pferde-Look zu verpassen. Ansonsten sind die Rossharnische komplett metallisch, wurden also mit “Boltgun Metal” mit dem Airbrush grundiert.

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und hier noch einmal die komplette Gallerie zum Durchklicken:

 

Galaxy-Farbschema – Studie

Erneut inspiriert aus dem Netz habe ich mich an einem nebula scheme versucht. hier findet man die Inspiration:

http://www.coolminiornot.com/234926

Man muss dazu erwähnen, dass der Künstler ein professioneller Airbrush-Künstler ist. Trotzdem oder gerade deshalb bin ich mit meinem ersten Gehversuch in diesem Schema hochzufrieden.

Natürlich ist das Modell wieder voll magnetisiert und kann alle Waffenoptionen darstellen. Ich denke meine Schwebepanzer werden alle in dieser Art gestaltet. Mir gefällts.

Der Phantomritter ist gelandet!!

So, es hat mal lange genug gedauert, aber hier ist endlich das lange versprochene Update zu meinen neuen Eldar. Das Farbschema steht, Fluff hat mein Weltenschiff aber noch nicht. Mein Ritter ist das erste Modell dieser Größe und ich kann sagen, dass ich einiges beim Bemalen gelernt habe. Hier also erste Eindrücke:

Er ist noch nicht ganz 100 % fertig, aber um ihn auf den Tisch zu bringen reicht es. Zur Entstehung habe ich eine kleine Fotostrecke, ich werde aber in einem zukünftigen Post das Farbschema noch einmal ausführlicher zeigen. Hier nur ein paar Bilder von der Entstehung:

Mein Phantomlord ist auch schon fertig gemalt und gebased und es gibt im Netz wirklich schon genug Bilder um die Größenverhältnisse des Ritters zu zeigen. Trotzdem wirkt er neben dem Lord einfach nur gigantisch.

Wenn ich es jetzt noch schaffe bis Dienstag den Rest, der hier noch liegt zusammen zu bauen und vllt. sogar ich ein bisschen Farbe zu tauchen, dann kann ich die beiden direkt in ihre erste Schlacht führen.

Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und freue mich schon auf den Rest der Armee.

Kommentare zu den Modellen und dem Farbschema und jede Art von konstruktiver Kritik sind herzlichst willkommen 😉

Das neue Großprojekt: Die Eldar

Ich konnte dem neuen Codex nicht wiederstehen und ja Oli, ich habe in der Tat den Ritter “gesuchtet” =)

Ich habe mich also entschieden, eine Eldar-Armee aufzubauen. Einige Modelle habe ich schon gekauft und das Farbschema steht (zumindest in meinem Kopf) auch schon fest. Als kleinen Einstieg für eine neue Serie von Posts hier auf dem Blog habe ich einige Eindrücke von meinem allerersten Eldar-Modell aller Zeiten. der Phantomlord ist wieder komplett magnetisiert und kann alle Waffenoptionen darstellen.

Inzwischen ist er sogar schon in etwas Farbe getaucht, die Updates dazu und mehr zum angestrebten Farbschema kommen dann in Kürze.